Sichere Schulwege

10. November 2009

2009 Wahlen Schulrat

Am 29.11.2009 finden die Ersatzwahlen für den Schulrat statt. Ich stelle mich zur Wahl und berichte Ihnen an dieser Stelle, wofür ich mich im Schulrat einsetzen möchte. Meine grössten Anliegen sind eine aktive sowie transparente Kommunikation und Zusammenarbeit zwischen Schule und Öffentlichkeit. Weiter sind mir Kindergärten in den Quartieren und kurze sowie sichere Schulwege wichtig. Immer häufiger ist zu lesen, dass Eltern ihre Kinder unter anderem aus Angst vor möglichen Gefahren mit dem Auto zur Schule fahren. Dieser Trend ist umstritten. Einerseits bedeutet jede kurze Autofahrt eine Belastung für die Umwelt, andererseits verlieren die Kinder die Chance, den Schulweg als Erlebnisraum wahrzunehmen. Auf dem Schulweg werden Freundschaften geknüpft und gepflegt, Erlebtes ausgetauscht und so mancher Streich vollbracht. Gleichzeitig lernen die Kinder, sich auf eigene Faust und sicher im Verkehr zu bewegen. Ich bin der Meinung, dass diese Erfahrungen aus pädagogischer und sozialer Sicht wichtig sind. Zudem nützt die tägliche Bewegung dem Wohlbefinden und der Gesundheit. Der Schulrat vertritt die Anliegen der Erziehungsberechtigten und Kinder gegenüber der Schule und in diesem Fall auch gegenüber der Gemeinde. Deshalb kann der Schulrat sich beim Gemeinderat für sichere Schulwege einsetzen. Mögliche Massnahmen sind regelmässige Verkehrsschulung in den Kindergärten und Schulen, die rasche Umsetzung der Tempo-30-Zonen in allen Quartieren, sichere Velowege, genügend und optimal platzierte Fussgängerstreifen sowie gesicherte Tramübergänge. Ich freue mich über Ihre Stimme. Ihre Nathalie Miller Lanz.

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2 Kommentare - “Sichere Schulwege”

  1. Carlo Sagt:

    au ja! Fussgängerstreifen! War es nicht die Frischluft, die diese im Dorfkern abschaffte?

    Frau Miller Lanz: bringen Sie uns die Fussgängerstreifen im Dorf zurück?

    Antwort

  2. frischluft4144 Sagt:

    Vielen Dank Carlo für Ihre Rückmeldung. Die Frischluft hat die Begegnungszone nicht eingeführt – dies liegt in der Kompetenz der Gemeinde. Aber die Frischluft unterstützt dieses Anliegen. Ein grosser Vorteil der Begegnungszone ist: das ganze Gebiet der Zone ist ein einziger grosser Fussgängerstreifen.
    Also der Fussgängerstreifen ist schon da!

    Antwort

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