Global denken und lokal handeln

29. Februar 2012

2012 Wahlen Gemeinderat

Bis letzten Herbst habe ich mit meiner Familie im ostafrikanischen Tansania gelebt und gearbeitet. In meinem Gastland ist die Bevölkerung seit der Unabhängigkeit 1961 von 10 Millionen auf rund 45 Millionen Menschen gewachsen. Mehr Menschen bedeuten einen höheren Strombedarf; Tansania hat grösste Mühe, diesem Bedarf gerecht zu werden und liefert pro Kopf und Jahr laut Weltbankdaten nur 80 Kilowattstunden. Auch in der Schweiz ist die Bevölkerung von 1960 bis heute von 5,3 Millionen auf knapp 8 Millionen angestiegen. Gleichzeitig ist der Stromverbrauch von 3000 Kilowattstunden pro Kopf auf über 8000 kWh in die Höhe geschnellt. Eine nachhaltige Beschaffung der Energie ist für die ganze Welt von grosser Bedeutung. Arlesheimer Hausdächer (vielleicht sogar ein Kirchendach) eignen sich gut zur Gewinnung von Sonnenergie, in dicht überbauten Siedlungen können Wärmeverbünde realisiert, die Abwärme des Grund- und Abwassers kann genutzt werden. Mit solchen Massnahmen können Arlesheim und die Schweiz einen wichtigen lokalen Beitrag zur weltweiten Energiegewinnung leisten. Und ein tansanischer Ingenieur oder eine tansanische Pharmazeutin mit Arbeitsplatz im Raum Basel würde sich bestimmt freuen, wenn auf arlesheim.ch ein Bereich für Fremdsprachige zu finden wäre. Welcome to attractive Arlesheim!

Ihre Frischluft, Roger Angst für die Gemeindekommission

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